BEGE Galerien präsentieren neue Skulpturen von Armin Göhringer in Ulm.
- BEGE Galerien zeigen vom 3. bis 31. Juli 2026 die Einzelausstellung „Lineare Strukturen“ mit aktuellen Arbeiten von Armin Göhringer
- Vernissage am Freitag, 3. Juli 2026, von 19 bis 21 Uhr. Der Künstler ist anwesend.
- Seit 1998 begleiten und vertreten die BEGE Galerien den Bildhauer Armin Göhringer.
Eine der langjährigsten Künstlerpartnerschaften im Galerieprogramm - Aus einem einzigen Stamm entwickelt der Künstler mit der Kettensäge skulpturale Raumzeichnungen von außergewöhnlicher Leichtigkeit
- Die neuen Arbeiten greifen Themen wie Verbundenheit, Wandel und die Wiederholung von Lebenszyklen auf

Ulm, Juni 2026
Mit der Ausstellung „Lineare Strukturen“ präsentieren die BEGE Galerien vom 3. bis 31. Juli 2026 aktuelle Arbeiten des Bildhauers Armin Göhringer. Der Künstler zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Künstlern der zeitgenössischen Holzskulptur in Deutschland. Seine aus einem einzigen Stamm entwickelten Skulpturen verbinden Materialkraft und Leichtigkeit auf einzigartige Weise.
Die BEGE Galerien Ulm begleiten und vertreten seine Arbeiten seit den frühen 90ern und zeigen nun neue Arbeiten, in denen Linie, Rhythmus und räumliche Bewegung eine zentrale Rolle spielen.
Mit der Kettensäge zeichnen
Armin Göhringers künstlerische Wurzeln liegen in Grafik und Zeichnung. Bis heute prägt dieses Denken sein gesamtes Werk. Anders als viele Bildhauer entwickelt er seine Arbeiten nicht aus der Masse heraus, sondern von der Linie.
Seine Skulpturen entstehen aus einem einzigen Stammstück, ohne Verleimungen oder angesetzte Elemente. Mit der Kettensäge öffnet, trennt und durchdringt er das Holz und macht sichtbar, was zuvor im Inneren verborgen lag. So entstehen lineare Gefüge, fragile Verbindungen und offene Räume, die den massiven Stamm in Bewegung versetzen.
Typisch für seine Arbeiten ist das Wechselspiel von Verdichtung und Auflösung. Schwere Holzkörper scheinen von schmalen Stegen getragen zu werden, kompakte Volumen öffnen sich in den Raum hinein und gerade die herausgeschnittenen Bereiche entwickeln eine besondere Spannung. Nicht nur das Material selbst, sondern auch das Herausgenommene wird Teil der Skulptur. Die Kunsthistorikerin Dr. Antje Lechleiter beschrieb Göhringer deshalb treffend als einen Künstler, der „mit der Kettensäge zeichnet“.
Lineare Strukturen als Lebenszeichen
Der Ausstellungstitel „Lineare Strukturen“ verweist nicht nur auf die äußere Form der Arbeiten, sondern auch auf ihre inhaltliche Ebene. Für Armin Göhringer sind viele seiner neueren Werke Metaphern und Symbole für das Leben selbst.
Besonders die spiralartigen Formen versteht der Künstler als Zeichen eines ständigen Wiederholens von Abläufen, die niemals identisch verlaufen. Wiederkehrende Linien, rhythmische Verdichtungen und offene Zwischenräume erinnern an Wachstum, Veränderung und Kreisläufe. Viele Skulpturen wirken wie eingefrorene Bewegungen im Raum. Trotz ihrer Reduktion besitzen sie eine starke körperliche Präsenz und zugleich eine bemerkenswerte Offenheit.
Die Arbeiten erzählen von Wandel und Kontinuität, von Nähe und Distanz sowie von den unsichtbaren Verbindungen, die Menschen, Orte und Erfahrungen miteinander verknüpfen. Gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher und technologischer Beschleunigung wirken Göhringers Skulpturen wie eine Einladung, über Zusammenhänge, Beziehungen und die eigene Position im Raum nachzudenken.
Eine Partnerschaft über fast drei Jahrzehnte
Armin Göhringer gehört seit vielen Jahren zu den profilierten Positionen zeitgenössischer Holzskulptur im deutschsprachigen Raum. Seine Arbeiten wurden in Museen, Kunstvereinen und internationalen Ausstellungskontexten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Künstler durch seine Teilnahme an der Schweizer Triennale Bad RagARTz, bei der er 2018 als 2. Preisträger des Schweizer Skulpturenpreises ausgezeichnet wurde.
Werke von Armin Göhringer befinden sich heute in privaten und öffentlichen Sammlungen und werden insbesondere für ihre unverwechselbare Verbindung aus Materialkraft, Präzision und räumlicher Offenheit geschätzt. Auch die Zusammenarbeit mit den BEGE Galerien besteht seit 1998 und gehört damit zu den langjährigsten Künstlerverbindungen im Programm der Galerie. Über fast drei Jahrzehnte hinweg wurden seine Arbeiten in Ausstellungen, Messepräsentationen und im kontinuierlichen Austausch mit Sammlerinnen und Sammlern begleitet.
AUSSTELLUNGSZEITRAUM
Lineare Strukturen
03. – 31. Juli 2026
BEGE Galerien Ulm, Galerie am Saumarkt
Fischergasse 34, 89073 Ulm
Mehr Informationen zur AUSSTELLUNG unter:
PRESSEKONTAKT:
BEGE Galerien Ulm
Larissa Monteiro da Costa
Galeriemanagerin
E-Mail: larissa.monteiro@bege-galerien.de