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Armin Göhringer Lineare Strukturen
Einladung Armin Göhringer Lineare Strukturen 2026

Vernissage am Freitag, den 03. Juli 2026 von 19 Uhr – 21 Uhr

Mit „Lineare Strukturen“ präsentieren die BEGE Galerien Ulm aktuelle Skulpturen von Armin Göhringer.
Die Ausstellung zeigt neue Arbeiten des Bildhauers, dessen Werk die Galerie seit 1998 begleitet und vertritt.

Die Ausstellung widmet sich einer Formensprache, die sich über viele Jahre hinweg konsequent entwickelt hat und heute stärker denn je von Linie, Rhythmus und räumlicher Bewegung geprägt ist.

Aus massiven Holzstämmen entwickelt Armin Göhringer Skulpturen von bemerkenswerter Leichtigkeit und Spannung. Seine Werke entstehen aus einem einzigen Stammstück, ohne Verleimungen oder angesetzte Elemente. Mit der Kettensäge öffnet, trennt und durchdringt er das Holz und macht sichtbar, was zuvor im Inneren verborgen lag. So entstehen lineare Gefüge, fragile Verbindungen und offene Räume, die den massiven Stamm in Bewegung versetzen. Typisch für seine Arbeiten ist das Wechselspiel von Verdichtung und Auflösung. Schwere Holzkörper scheinen von schmalen Stegen getragen zu werden, kompakte Volumen öffnen sich in den Raum hinein und gerade die herausgeschnittenen Bereiche entwickeln eine besondere Spannung. Nicht nur das Material selbst, sondern auch das Herausgenommene wird Teil der Skulptur. 

  • Skulptur Armin Göhringer

Lebens:Zeichen


Der Titel „Lineare Strukturen“ verweist nicht nur auf die äußere Form der Arbeiten, sondern auch auf ihre inhaltliche Ebene. Für Armin Göhringer sind die neueren Werke „Metaphern und Symbole für das Leben“. Besonders die spiralartigen Formen versteht er als „ein sich ständiges Wiederholen von Abläufen ohne jemals gleich zu sein“.

Diese Haltung wird in den ausgestellten Arbeiten unmittelbar sichtbar. Wiederkehrende Linien, rhythmische Verdichtungen und offene Zwischenräume erinnern an Wachstum, Veränderung und Kreisläufe. Viele Skulpturen wirken wie eingefrorene Bewegungen im Raum. Trotz ihrer Reduktion besitzen sie eine starke körperliche Präsenz und zugleich eine bemerkenswerte Offenheit.

Diese Haltung wird in den ausgestellten Arbeiten unmittelbar sichtbar. Wiederkehrende Linien, rhythmische Verdichtungen und offene Zwischenräume erinnern an Wachstum, Veränderung und Kreisläufe. Viele Skulpturen wirken wie eingefrorene Bewegungen im Raum.
Trotz ihrer Reduktion besitzen sie eine starke körperliche Präsenz und zugleich eine bemerkenswerte Offenheit.

Dass Armin Göhringer ursprünglich aus der Grafik kommt, bleibt in seinen Arbeiten bis heute spürbar. Seine Skulpturen besitzen eine zeichnerische Qualität. Linien verlaufen durch den Raum, verdichten sich, brechen auf und führen den Blick des Betrachters.
Dr. Antje Lechleiter beschrieb ihn treffend als einen Künstler, der „mit der Kettensäge zeichnet“.

Armin Göhringer in Museen, Sammlungen und Ausstellungen

Armin Göhringer zählt seit vielen Jahren zu den eigenständigen Positionen zeitgenössischer Holzskulptur in Deutschland.
Seine Arbeiten wurden in Museen, Kunstvereinen und internationalen Ausstellungskontexten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt. Unter anderem erhielt der Bildhauer besondere Aufmerksamkeit durch seine Teilnahme an der Schweizer Triennale Bad RagARTz, bei der er 2018 als 2. Preisträger des Schweizer Skulpturenpreises ausgezeichnet wurde.
Arbeiten von Armin Göhringer befinden sich heute in privaten und öffentlichen Sammlungen und werden insbesondere für ihre unverwechselbare Verbindung aus Materialkraft, Präzision und räumlicher Offenheit geschätzt. Viele Sammler begleiten sein Werk über Jahre hinweg, nicht zuletzt aufgrund der Konsequenz, mit der er seine skulpturale Sprache entwickelt hat.

Die Zusammenarbeit mit den BEGE Galerien besteht seit 34 Jahren und gehört damit zu den langjährigsten Künstlerverbindungen im Programm der Galerie. Über Jahrzehnte hinweg werden seine Arbeiten in Ausstellungen, Messepräsentationen und im kontinuierlichen Austausch mit Sammlerinnen und Sammlern begleitet.