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Vernissage mit Sebastian Gumpinger am Freitag, den 27. Februar 2027 von 19 Uhr – 21 Uhr

Mit „großARTig – Generationen im Dialog“ versammeln die BEGE Galerien künstlerische Positionen aus unterschiedlichen Jahrzehnten zu einem vielschichtigen Geflecht aus Bezügen.

Die Ausstellung bringt zentrale Stimmen der Nachkriegsavantgarde mit zeitgenössischen Perspektiven zusammen. Jede Generation stellt andere Fragen. Neue Materialien, technische Möglichkeiten und gesellschaftliche Umbrüche prägen die künstlerische Ausdrucksform ihrer Zeit. In der direkten Gegenüberstellung wird sichtbar, wie sich Kunst über Jahrzehnte hinweg verändert, erweitert und zugleich auf frühere Positionen Bezug nimmt.

So begegnen sich material und raumbezogene Ansätze von Eduardo Chillida, Günther Uecker oder Jean Tinguely mit konzeptuellen und sprachbezogenen Arbeiten von Ben Vautier sowie der analytischen Formensprache eines Bernar Venet. Die Bildwelten der Pop Art, vertreten durch Mel Ramos und James Francis Gill, treten in Austausch mit späteren und heutigen Auseinandersetzungen mit Identität, Ikonografie und medialer Wirklichkeit, wie sie etwa bei Bob Dylan oder Josephine Sagna anklingen.

Parallel dazu entfaltet sich ein Dialog von Linie und Fläche. Die konzentrierte Farb und Formreduktion eines Rupprecht Geiger steht neben figurativen Setzungen von Stefan Balkenhol und verbindet sich skulpturalen und jüngeren malerischen Positionen wie Julian Voss-Andreae, Leon Löwentraut, Todd Williamson oder Wendoly Monteiro da Costa.

Eine besondere Rolle nimmt Sebastian Gumpinger ein, der erstmals in den BEGE Galerien präsentiert wird Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Zeichnung, Objekt und Licht und führen die Auseinandersetzung mit Linie, Material und Wahrnehmung in eine zeitgenössische Dimension weiter


„großARTig – Generationen im Dialog“ ist kein thematisches Narrativ im engeren Sinn, sondern ein bewusst komponiertes Spannungsfeld. Skulptur trifft auf Malerei, Fotografie auf Objekt, konzeptuelle Reduktion auf expressive Bildsprache.
Die Ausstellung eröffnet einen Parcours durch mehrere Jahrzehnte Kunstgeschichte, in dem bekannte Namen und neue Entdeckungen aufeinandertreffen. Arbeiten entfalten sich im Raum, reagieren auf Licht und fordern die Bewegung der Betrachtenden.

So entsteht ein offener Dialog über Form, Haltung und Gegenwart, eine Ausstellung, die Unterschiede nicht trennt, sondern als produktive Reibung erfahrbar macht. Die Ausstellung schafft einen Rahmen, in dem sich etablierte Meisterwerke und neue künstlerische Handschriften gleichermaßen als relevante und nachhaltige Positionen für eine lebendige Kunstsammlung zeigen.