
Gèraldine Wilcke
Die deutsch-französische Künstlerin Géraldine Wilcke, 1980 geboren in Bremen und heute in Straßburg tätig, entwickelt Arbeiten zwischen Skulptur, Fotografie und architektonischer Wahrnehmung.
Architekturen aus Licht und Schatten
Die deutsch-französische Künstlerin Géraldine Wilcke entwickelt Arbeiten an der Schnittstelle von Skulptur, Fotografie und Lichtkunst. Ausgangspunkt ihrer Werke sind reduzierte Konstruktionen aus Acryl, Papier oder Metall, deren räumliche Wirkung erst durch Licht und Schatten sichtbar wird.
Licht wird dabei zum eigentlichen Protagonisten der Arbeit. Schatten erscheinen nicht als Nebenerscheinung, sondern als konstruktive Elemente der Komposition. Linien erweitern sich immateriell im Raum, Volumen entstehen als Projektion und architektonische Strukturen formen sich zwischen Material, Wahrnehmung und fotografischem Bild.
Ihre Arbeiten verbinden konzeptuelle Klarheit mit einer präzise reduzierten Formensprache und bewegen sich zwischen physischer Konstruktion und optischer Illusion.

Biografie
Géraldine Wilcke wurde 1980 in Bremen geboren und lebt und arbeitet heute in Straßburg. Sie studierte an der Haute École des Arts du Rhin in Mulhouse und arbeitete anschließend unter anderem in Paris im Bereich Grafik-, Objekt- und Textildesign.
Ihre interdisziplinäre Praxis verbindet Architektur, Skulptur, Installation und Fotografie. 2025 wurde sie mit dem Preis der Biennale de l’Image Tangible in Paris ausgezeichnet. Arbeiten von Géraldine Wilcke wurden unter anderem in Paris, Straßburg, Brüssel und China gezeigt, darunter bei Drawing Now Paris, Réalités Nouvelles sowie in der Galerie Wagner Paris und der Galerie Klotzshows Brüssel.